Pressemitteilung vom 8. Februar 2022

 

Schiebetüren: die passende Tür für jeden Einsatzort

Schiebetüren können ganz verschieden eingesetzt werden. Mit der Wahl des Materials wird über die Eigenschaften und somit über den Einsatzort der Tür bestimmt. Verwendet werden in der Regel Holz, Glas, Kunststoff und Metall oder auch ein Mix aus verschiedenen Materialien.

Bei der Auswahl des Materials ist es wichtig zu beachten, ob es eine Außenschiebetür oder eine Innentür sein soll. Denn je nach Material unterscheiden sich die Türen unter anderem in Sachen Lichtdurchlässigkeit, Schallschutz, Wärmedichte und Einbruchhemmung. „So ziemlich für jede mögliche Anforderung findet man eine passende Schiebetür. Dank der zahlreichen Möglichkeiten, die man durch die verschiedenen Materialien hat, ist man hier sehr flexibel“, so Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB).

Bei Außenschiebetüren ist neben der Einbruchhemmung auch die Wärmedämmung wichtig. In der Regel kommen hier große Glasschiebetüren zum Einsatz. Für eine gute Wärmedämmung werden thermisch getrennte Profile, Isolatoren und entsprechende Dichtungen zusammen mit einer Isolierverglasung verwendet. Um die Einbruchhemmung einer Schiebetür zu erhöhen, sind unter anderem Sicherheitsbeschläge mit stabilen Riegelbolzen oder Verschlusshaken sowie aufbohrsichere Schließzylinder und Sicherheitsglas wichtig. Meist kann so die Widerstandsklasse 2 (RC2) erreicht werden. „Je aufwändiger es ist, die Schiebetür zu überwinden, umso wahrscheinlicher ist es, dass es den Einbrechern zu lange dauert und sie aufgeben“, so der FVSB-Geschäftsführer.

Bei Innentüren sind meist Eigenschaften wie Schallschutz, Lichtdurchlässigkeit und Barrierefreiheit wichtig. Um den Schallschutz einer Schiebetüre zu erhöhen, müssen Türen mit speziellen umlaufenden Dichtungen verwendet werden. Eingesetzt werden hier beispielsweise Absenk- oder Bürstendichtungen. Zudem kann man über die Lichtdurchlässigkeit bestimmen. Schiebetüren aus Glas oder auch eine Holztür mit Verglasung ermöglichen einen Lichteinfall, auch wenn sie geschlossen ist. So kann mehr Tageslicht in die Innenräume gelangen. Dies sorgt für eine angenehme Helligkeit im gesamten Wohnraum. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, bestehen Glastüren aus Sicherheitsglas: entweder aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbund-Sicherheitsglas (VSG).

Zudem bieten Schiebetüren eine barrierefreie Alternative zu klassischen Türen. Schiebetüren sind besonders leicht zu öffnen und zu schließen. Das bei einer normalen Tür notwendige Vor- und Zurückrangieren aufgrund der Drehbewegung ist hierbei nicht erforderlich. Außerdem nehmen sie weniger Platz in Anspruch, denn kein Bereich wird durch eine Schwenkbewegung versperrt oder blockiert. Durch eine Schiebetür kann zudem auf eine Schwelle oder Bodenschiene verzichtet werden. So erleichtern Schiebetüren das Wechseln in einen anderen Raum. Wichtig ist es, beim Kauf darauf zu achten, dass die Schiebetüren den Vorgaben an barrierefreies Bauen nach DIN 18040 entsprechen.

Darüber hinaus kann mit Auswahl des Materials auch über das Design der Tür entschieden werden. Schiebetüren komplett aus Holz beispielsweise haben den Vorteil, dass sie in dem gleichen Holz verwendet werden können wie gegebenenfalls schon bereits vorhandene Drehtüren.

Passende Lösungen für Schiebetüren findet man bei Herstellern wie Heinr. Betz Söhne, DORMA-Glas, TIGER (H. Francksen Nachf.), GEZE, Häfele, Hawa Sliding Solutions, Mantion Baubeschläge, Woelm sowie Wilh. Schlechtendahl & Söhne. 

 

Bilder: DORMA-Glas GmbH, GEZE GmbH, Hawa Sliding Solutions AG, Heinr. Betz Söhne GmbH & Co. KG, Woelm GmbH, Häfele SE & Co KG, TIGER (H. Francksen Nachf.)

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