Pressemitteilung vom 2. September 2020

 

Barrierefreies Wohnen mit Schiebetüren

Barrierefreiheit ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Damit der Zugang zu einem Raum nicht irgendwann zum Hindernis wird, sollte man sich Gedanken über die Art der eingesetzten Türen machen und dies beim Hausbau oder bei einer anstehenden Modernisierung direkt einplanen. Eine barrierefreie Alternative zu klassischen Türen bieten Schiebetüren.

Um auch im Alter in den eigenen vier Wänden ohne Probleme leben zu können, kann die Wohnung barrierefrei gemacht werden. Gerade mit Schiebetüren ist es möglich, dass auch vor allem ältere Menschen, Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator jederzeit ungehindert von Raum zu Raum gelangen können. So tragen Schiebetüren zu mehr Wohnkomfort bei. „Generell bedeutet Barrierefreiheit durch Schiebetüren einen Komfort, den man nicht mehr missen möchte. Und das auch dann schon, wenn man vielleicht noch nicht auf eine barrierefreie Wohnung angewiesen ist“, so Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB).

Schiebetüren haben zahlreiche Vorteile. Beispielsweise sind sie besonders leicht zu öffnen und zu schließen. Das bei einer normalen Tür notwendige Vor- und Zurückrangieren aufgrund der Drehbewegung ist hierbei nicht erforderlich. Zudem nehmen sie weniger Platz in Anspruch, denn kein Bereich wird durch eine Schwenkbewegung versperrt oder blockiert. Ein weiterer wichtiger Vorteil in Sachen Barrierefreiheit ist, dass durch eine Schiebetür auf eine Schwelle oder Bodenschiene verzichtet werden kann. Es gibt beispielsweise zahlreiche Modelle, die über einer Laufschiene hängend montiert werden. So erleichtern Schiebetüren das Wechseln in einen anderen Raum. „Da es bei Schiebetüren keinen Schwenkbereich oder eine Schwelle gibt, sind sie beispielsweise für Rollstuhlfahrer besonders gut geeignet“, so FVSB-Geschäftsführer Stephan Schmidt. Bei Herstellern wie Heinr. Betz Söhne, dormakaba, Hermann Francksen Nachf., GEZE, Häfele, Hawa Sliding Solutions, Mantion Baubeschläge, SIEGENIA, Woelm sowie Wilh. Schlechtendahl & Söhne findet man für jeden Wunsch die passende Lösung.

Wichtig ist es beim Kauf darauf zu achten, dass die Schiebetüren den Vorgaben an barrierefreies Bauen nach DIN 18040 entsprechen. Die DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen: Wohnungen“ beinhaltet technische Grundlagen und Anforderungen an das barrierefreie Bauen. Hiernach ist beispielsweise eine kontrastreiche Gestaltung für eine bessere Orientierung Pflicht, denn die Türen müssen auch von Menschen mit Sehschwäche gut wahrnehmbar sein. Zudem muss das Öffnen und Schließen auch mit geringem Kraftaufwand möglich sein und Türenschwellen sind zu vermeiden. Darüber hinaus kann bei vorhandener Geräuschbelastung oder in speziellen Bereichen ein Schallschutz notwendig sein. Hier gibt es einige Hersteller, die Schiebebeschlagsysteme mit entsprechender Schalldämmung anbieten.


Bilder: dormakaba Deutschland GmbH, GEZE GmbH, Hawa Sliding Solutions AG, Heinr. Betz Söhne GmbH & Co. KG, Woelm GmbH, Häfele GmbH & Co KG

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